International Heatwave

                

Tracklist:
Mystery Train / Tiger Man
Words
The Next Step Is Love
Crying Time
What'd I Say
Strangers In The Crowd
How The Web Was Woven
I Just Can't Help Believin'
You Don't Have To Say You Love Me
(Above songs are recording during rehearsals July 1970)
Bridge Over Troubled Water
You've Lost That Lovin' Feeling
Mary In The Morning
Polk Salad Annie
(Above songs are recording during rehearsals August 1970)
That's All Right (August 10, 1970)
Patch It Up (August 13, 1970)
Dialogue (August 13, 1970)
Patch It Up (August 13, 1970)
Love Me Tender (August 13, 1970)
You've Lost That Lovin' Feeling (August 13, 1970)
Sweet Caroline (August 1970)
I Just Can't Help Believin' (August 13, 1970)
Mystery Train/ Tiger Man (August 10, 1970)
Bridge Over Troubled Water (August 13, 1970)
Heartbreak Hotel (August 1970)
One Night (August 1970)
Blue Suede Shoes (August 1970)
All Shook Up (August 1970)
Polk Salad Annie (August 1970)
I've Lost You (August 13, 1970)
Suspicious Minds (August 1970)
Can't Help Falling In Love (August 1970)
Closing Tune (August 1970)
 
International Heatwave
(Flashback ECD 1074)

Zur Aufmachung:
Im Falle dieser Veröffentlichung stimmen Cover und Inhalt der CD mit einer kleinen Ausnahme überein. Die Ausnahme ist das Bild, welches man zu sehen bekommt, wenn man die CD herausnimmt. Es ist ein Publicity Foto zum 68er Special, ein unbedeutender Fehler. Das Frontcover lässt sich auch aufklappen und man findet dann über beide Seiten ein tolles Live-Bild von Elvis auf der Bühne im International, ein bereits sehr bekanntes Foto allerdings. Für die Vorderseite des Frontcovers hätte es wahrlich noch schönere Bilder gegeben und ein Live-Bild hätte sich auch gut gemacht.
Beurteilung der CD - Gestaltung:****+

Zum Inhalt:
Zu hören gibt es auf dieser CD den kompletten Soundtrack zu TTWII. RCA hat diesen ja nie in dieser Form auf den Markt gebracht, umso größer die Freude, die man an dieser CD hat. Alle Titel die im Film zu sehen sind, vom Vorspann über die Proben und den Live Act sind hier enthalten, inclusive Gesprächsfetzen bei den Proben. Die Leistung von Elvis selber bedarf keiner Erläuterung. Es gehört zum feinsten was wir von seiner Karriere kennen.
Beurteilung von Elvis´Darbietung: ******

Zur Soundqualität:
Wer sich schon am Film TTWII erfreut hat, und sich vielleicht schon mal einen Soundtrack dazu gewünscht hätte, der kann sich hier an dieser Ausgabe erfreuen. Der Sound ist von einer 1A Qualität. Es ist kein Unterschied zu einer RCA Veröffentlichung zu bemerken.
Beurteilung der Soundqualität: ******

Details zum Inhalt:
Auf der CD finden wir den Soundtrack zum Dokumentarfilm TTWII der 1970 in Hollywood und Las Vegas entstanden ist. Genau wie im Vorspann zum Film beginnt die CD mit einer Live-Version von "Mystery Train / Tiger Man". Anschliessend kommt der Rehearsal Block, darunter auch der Song "Crying Time". Es sind die Studio Proben genauso zu hören, wie die Proben im Showroom (darunter ein schönes "Mary In The Morning" und ein starkes "Polk Salad Annie"). Der Teil mit den Live Aufnahmen wird mit dem damals verwendeten Intro eingeleitet, bevor es richtig losgeht mit "That´s All Right, Mama", eine tolle Version von "I´ve Lost You" (angekündigt von Elvis als neue Platte die vor einer Woche erschienen ist) schließt sich an. One Two Three Four hört man Elvis, und was folgt ist eine antreibende Fassung von "Patch It Up", reißt einen richtig mit. Ein kleiner Gag zum Übergang in "Love Me Tender" und es ist eine Fassung die nicht so sehr von Elvis´Gesang beherrscht wird, sondern in erster Linie widmet er sich hier seinen Fans. Ein perfektes "You´ve Lost That Lovin´Feelin`" ist als nächster Song zu hören, ebenso schön ist das Lied "Sweet Caroline" welches dann kommt. Absolut gefühlvoll und herrlich zum Anhören das nun kommende "I Just Can´t Help Believin´", wer noch nicht genug davon hat wird mit "Bridge Over Troubled Water" gleich bestens bedient. Nun wird alles wieder etwas schwungvoller, ein tolles "Heartbreak Hotel" läutet den 50´s Block ein, davon gibt es dann noch "One Night", "Blue Suede Shoes" und "All Shook Up", alle mehr als hörenswert und noch nichts  von den Abnützungserscheinungen die in späteren Jahren kommen werden zu merken.
Elvis kommt nun zu einem Highlight für die Besucher damaliger Konzerte, es ist die Rede von einem energiegeladenen "Polk Salad Annie", daran gleich noch eine Power-Version von "Suspicious Minds" mit fetzigem Trommelwirbel am Ende. Ohne weitere Ankündigung von Elvis kommt das schön vorgetragene "Can´t Help Falling In Love" mit einem bombastischen Ende, gleichzeitig auch das Ende der CD.

Gesamtbewertung dieser Veröffentlichung:
Seit es DVD´s gibt, und noch dazu TTWII in der Special Edition ist diese CD im Grunde nicht mehr so wichtig in der Sammlung, auf DVD ist der Sound ja gleichwertig wenn nicht besser. Aber da man die DVD nicht so bequem überall hören kann wie eine CD, macht sich der Soundtrack doch sehr gut in der CD-Sammlung. Der besprochene Silberling ist ohne Zögern zu empfehlen und wird bestimmt öfter im Player landen.
Gesamturteil: ******

 

It`s A Matter Of Time

         

Tracklist:

Also Sprach Zarathustra
See See Rider
I Got A Woman/Amen
Until It's Time For You To Go
You Don't Have To Say You Love Me
Steamroller Blues
You Gave Me A Mountain
Fever
Love Me
Blue Suede Shoes
Love Me Tender
Johnny B. Goode
Hound Dog
What Now, My Love
Suspicious Minds
Band Introductions
I'll Remember You
I Can't Stop Loving You
American Trilogy
Can't Help Falling In Love

It´s A Matter Of Time
(Fort Baxter 2093)


Zur Aufmachung:
Diese CD von Fort Baxter ist in der Aufmachung sehr gewöhnungsbedürftig, viele werden sich überhaupt nicht daran gewöhnen können.
In riesigen Lettern sticht einem der Titel und der Name des Interpreten ins Auge, aber der Sänger selbst ist nur in Miniaturausführung zu sehen. Beinahe muss man zweimal hinschauen, wer der Kerl auf dem Bild ist. Noch kleiner ist das Bild auf der Rückseite vom Frontcover, ein eindeutiger Minuspunkt.
Besser dagegen wird es, wenn man das Cover aufklappt. Dann gibt es einen größeren Elvis, ein s/w Bild von ihm im "Mad Tiger Suit".
Das Backcover ist, wie nicht das einzige Mal bei Baxter, ganz in weiß gehalten. Mit Angaben zu Aufnahmeort und Datum, ebenfalls ist hier die Tracklist zu finden.
Beurteilung der CD - Gestaltung:***

Zum Inhalt:
Zu hören gibt es auf dieser Cd die komplette Dinner Show (Soundboard) vom 5.2.1973 in Las Vegas und einen Bonus Song (Audience R.) von dem die CD auch den Titel bekam. Dieser stammt ebenfalls aus Las Vegas, aber vom 25.8.1973, Dinner Show.
Der Bonus Song ist, obwohl eine Audience Aufnahme, von sehr guter Qualität.
Zu dem was Elvis hier abliefert, gibt es nur gutes zu sagen. Die Show ist stark und Elvis singt konzentriert, es gibt kaum Gespräche wie man sie aus den späteren Jahren kennt, im Vordergrund steht die Musik.
Beurteilung von Elvis´Darbietung: *****

Zur Soundqualität:
Der Sound ist, soweit es die Show betrifft, beinahe perfekt. Kein wesentlicher Unterschied zu RCA/BMG erkennbar. Der Bonussong kann da nicht mithalten, was bei einer Publikumsaufnahme verständlich ist. Trotzdem angenehm zum anhören ist er allemal und ultra-rar als Live-Version noch dazu.
Gewohnte Fort Baxter Qualität wird uns hier serviert, das hat man gerne.
Beurteilung der Soundqualität: ******

Details zum Inhalt:
Die Show vom 5.2.1973 ist hier, wie schon erwähnt, komplett zu finden. Es beginnt mit dem "2001 Theme" und Elvis singt sich dann durch 18 Songs plus der Bandvorstellung. Bestimmte Highlights kann man nur schwer nennen, die Songs sind alle mit viel Sorgfalt vorgetragen und nichts wird heruntergeleiert.
Unter den Songs vom 5.2.73 sind zwar keine Überraschungen zu finden, aber es sind alles in allem tolle Nummern.
Bedingt dadurch, dass Elvis zu dieser Zeit wenig gesprochen bzw. sich wenig mit anderem als der Musik beschäftigt hat (aus welchem Grund auch immer), profitiert davon die Qualität der Show erheblich. Einzig bevor er "Hound Dog" singt, lässt er einen längeren Kommentar über die Ed Sullivan Show vom Stapel, in der er den Song damals gesungen hatte. Auch die Bandvorstellung geht ohne bemerkenswerte Ereignisse über die Bühne.
Besondere Freude kommt auf, wenn der Bonussong erklingt. Die einzige bekannte Aufnahme von "It´s A Matter Of Time" bisher. Elvis bringt ihn wirklich bemerkenswert gut. Klingt so schön, wie die im Studio eingespielte Version davon und unglaublich deutlich für eine Aufnahme aus dem Publikum.

Gesamtbewertung dieser Veröffentlichung:
Eine CD, die in keiner Sammlung fehlen sollte, und bedingt durch die Live Version von "It´s A Matter Of Time" wird sie sogar zu einem Muss für die Fans.
Die Qualität stellt auch verwöhnte Ohren zufrieden. Einzig die Cover-Aufmachung enttäuscht etwas, vom Kauf sollte man sich dadurch aber nicht abschrecken lassen. Ein solides Konzert von einem Elvis der voll bei der Sache ist.
Gesamturteil: ******

 

Just Pretend

         

Tracklist:
 
See See Rider
I Got A Woman/Amen
Love Me
Trying To Get To You
And I Love You So
All Shook Up/Teddy Bear/Don't Be Cruel
You Gave Me A Mountain
Help Me Make It Through The Night
Polk Salad Annie
Band introductions/Johnny B. Goode/Scool Days
Just Pretend
How Great Thou Art
Burning Love
Hound Dog/Welcome To My World (4 lines)
Softly As I Leave You
America
It's Now Or Never/O' Sole Mio
Little Darlin'
Little Sister
Can't Help Falling In Love
Closing Vamp
 

Just Pretend
(Fort Baxter 2091)


Zur Aufmachung:
Die Covergestaltung dieser ersten CD vom Fort Baxter Label passt gleich einmal hervorragend zu dem, was man auf der Cd zu hören bekommt.
Das Foto auf der Cover-Vorderseite aus Las Vegas, zeigt uns Elvis im "White V-Neck Suit" als der Vorhang nach dem Ende einer Show bereits gefallen war. Eine Frau nützte die Gelegenheit, um sich Elvis zu greifen, bevor er endgültig verschwunden ist. Auf der Innenseite ist ebenfalls ein Foto, das ca. Mitte der 70er Jahre entstanden ist: Elvis mit Sonnenbrille und die Songlist ist ebenfalls abgedruckt. Klappt man das Cover auf, findet man Infos und Angaben zu dieser Veröffentlichung und den Abdruck einer Tischkarte aus Vegas.
Das Backcover ist weiß und ohne Foto, enthält nochmal die Songlist, Aufnahmedatum und Ort sowie die Namen der Soundtechniker. Komischerweise steht auf dem Cover die Nummer 2091, aber auf der CD selbst die Nummer 1091.
Beurteilung der CD - Gestaltung:*****

Zum Inhalt:
Auf der Cd bekommen wir die 10.15 Uhr-Show vom 13.12.1975 aus dem Las Vegas Hilton. Die Show ist nicht ganz vollständig, was aber nicht die Schuld von Baxter ist. Es fehlten bereits auf dem Masterband das "2001 Theme" und Teile der "Introductions", die Vorstellung von Lisa Marie und Vernon und ein Teil von "Hail Hail Rock´n Roll". Das wichtigste sind die Songs, und die sind alle enthalten, also nicht weiter schlimm. Elvis leistet bei diesem Konzert sehr gute Arbeit, eine sehr gelungene Show mit starken Darbietungen der Songs.
Beurteilung von Elvis´Darbietung: *****

Zur Soundqualität:
Die Aufnahme wurde direkt vom Masterband abgenommen, der Sound ist klar und ebenbürtig mit einer RCA CD, teilweise übertrifft man das sogar. So wurden von RCA die Songs "America" und "Softly As I Leave You" aus dieser Show auf Single veröffentlicht, doch ist die Qualität hier sogar besser.
Als die CD im Jahr 1992 auf den Markt kam, war ein Konzert in dieser Qualität was besonderes und bei den Fans heiß begehrt. Heute ist das schon Standart und man ist sogar schon um Schritte weiter, trotzdem ist sie immer noch ein Juwel was die Qualität betrifft.
Beurteilung der Soundqualität: ******

Details zum Inhalt:
Der Einstieg auf dieser CD kommt direkt bei "See See Rider", wie oben beschrieben fehlt leider das "2001 Theme". Das ganze Konzert weist keine Schwachpunkte auf, wenn man mal vom üblichen herunterleiern der Oldies absieht. Der weitaus größere Teil der Show besticht aber durch außergewöhnlich schöne Vorträge von Songs wie "Trying to Get To You", "And I Love You So", ein seltener gesungenes und dafür aber wirklich sehr schönes "Help Me Make It Through The Night". Wunderbar von Elvis gesungen auch der Song "Just Pretend", der auch der CD den Namen gab. Von "How Great Thou Art" finden wir hier eine der stärksten Versionen überhaupt, das Ende wird nochmal wiederholt. "Burning Love" ist auch ein tolles Stück auf dieser Scheibe, "Softly..." und "America" sind, wie oben beschrieben, die Versionen, die RCA auch auf Single brachte. Nachdem Elvis "Hound Dog" im üblichen Stil gebracht hat, beginnt er "Welcome To My World" anzusingen, er tat das auch schon einige Songs davor ganz kurz. Eine schöne Überraschung kommt auch noch, als er nach dem Ende von "It´s Now Or Never" selbst das italienische "O Sole Mio" singt, was er sonst immer Sherill Nielsen aufgetragen hat. Zwei nette Stücke sind auch noch "Little Darlin´" und "Little Sister". Das Ende der CD kommt dann wie so oft mit "Can´t Help Falling In Love".

Gesamtbewertung dieser Veröffentlichung:
Wer diese CD angeboten bekommt, braucht keine Sekunde überlegen, der Kauf ist unbedingt zu empfehlen. Aufmachung, Qualität und Inhalt sind eine feine Angelegenheit und werden dem Fan viel Freude bereiten.
Elvis bringt eine tolle Show mit einigen seltenen Stücken und vielen Highlights.
Man legt diese Cd immer wieder gerne in den Player und erfeut sich an diesem Konzert aus Las Vegas
Gesamturteil: *****+

 

Kansas City Blues

         

Tracklist:

See See Rider
When My Blue Moon Turns To Gold Again/Blue Christmas
I Got A Woman/Amen
Love Me
Trying To Get To You
All Shook Up
Love Me Tender
Hound Dog
Fever
Polk Salad Annie
Why Me, Lord
Suspicious Minds
Band introductions
I Can't Stop Loving You
Help Me
Bridge Over Troubled Water
Let Me Be There (w/ reprise)
Funny How Time Slips Away (w/ reprise) (*)
Big Boss Man (*)
Steamroller Blues (*)
Can't Help Falling In Love (*)

(*) Recorded at Milwaukee, June 28, 1974.

Kansas City Blues
(Fort Baxter  CS-1001)


Zur Aufmachung:
Aufwenige Booklets sind mittlerweile keine Seltenheit mehr, werden allmählich schon zum Standart und zum Muss als Begleitung einer guten Veröffentlichung. Anders ist es auch hier nicht, ein tolles 12 seitiges Booklet bekommen wir hier als optische Ergänzung einer grossartigen Performance von Elvis mitgeliefert. Wirklich schöne Live-Pics und ein ausführlicher und interessanter Text dürften so ziemlich jeden Käufer zufriedenstellen. Ein in dunkelrot gehaltenes Backcover bringt uns die Tracklist und alle Showdaten, plus weitere 3 Fotos.
Eine rundum gelungene Aufmachung lässt einem die Kosten der CD schon vor dem ersten Anhören vergessen.
Beurteilung der CD - Gestaltung:*****

Zum Inhalt:
Am 29.Juni 1974 war Elvis für 2 Shows in Kansas City zu Gast. Die Evening Show von diesem Tag bekommen wir auf dieser CD zu hören, nicht ganz komplett, aber beinahe. Vor zehn Jahren hat Fort Baxter im Rahmen der zwei 4-CD-Boxen "On Stage Vol.1" und "Vol.2" diese Show schon einmal in der Box Vol.2 untergebracht, allerdings hat die jetzige Veröffentlichung im Rahmen der Fort Baxter Classic Series eine kleine Veränderung erfahren. Bei der ersten Ausgabe hatte man als Ergänzung für die fehlenden Songs noch welche vom Oktober 1974 genommen, jetzt aber wurden diese widerum ausgetauscht durch Songs vom 28.juni 1974 aus Milwaukee, also einen Tag zuvor (betrifft die letzten vier Songs der CD). Eine gute Entscheidung, die wenigen Stunden zwischen beiden Shows verleiht dem Ganzen mehr einen einheitichen Charakter. Obwohl Elvis schon zwei Wochen auf Tour ist und täglich auftritt, ist er hier nur Tage vor Ende der Tournee in sehr guter Stimmung und wirkt auch keineswegs müde, sondern zeigt eine durch und durch mitreißende Vorstellung.
Beurteilung von Elvis´Darbietung: *****

Zur Soundqualität:
Im Vergleich zur Ausgabe die man in der Baxter Box von früher kennt, wurde hier entsprechend der heutigen technischen Möglichkeiten nochmal ein Schäufchen nachgelegt. Die CD wurde auf das nächste Level gehievt könnte man sagen. Hatte man damals schon nicht viel an der Qualität zu meckern, so ist es jetzt eine wahre Freude sich den Silberling anzuhören.
So machen auch Wiederveröffentlichungen Spass, und es fällt um einiges leichter das schwerverdiente Geld abermals dafür auszugeben.
Beurteilung der Soundqualität: *****

Details zum Inhalt:
Es geht sofort los mit See See Rider, das einleitende Also Sprach Zarathustra wurde vermutlich nicht aufgenommen. Nachdem Elvis eine gelungene Version seines Openers beendet hat kommt das übliche Spielchen mit den Well´s. Und da folgt auch schon eine erfreuliche Überraschung. Elvis meint, er könne so viele Songs so beginnen (mit Well), und um das zu demonstrieren, steigt er in When My Blue Moon Turns To Gold Again ein, über mehr als die Titelzeile kommt er aber nicht hinaus. Doch ohne ein Wort geht er sofort in Blue Christmas über, auch dabei bringt er keine vollständige Version, aber beinahe eine Minute incl. kleiner Textänderung.
In Sekundenschnelle erneut ein Übergang. Diesmal zurück ins Programm. I Got A Woman/Amen ist an der Reihe. Die gute Laune von Elvis zeigt sich erneut als er das Publikum begrüßt und sich als Little Richard vorstellt, leider ohne einen Song zu bringen, obwohl die Band schon loslegt.
Stattdessen folgt das an dieser Stelle zu vermutende Love Me. Das ist gleichzeitig auch die Einleitung zu einem längeren Oldie-Block über die Dauer von fünf Songs. Bevor es an die Bandvorstellung geht, kommen dann noch Polk Salad Annie, Why Me Lord und Suspicious Minds. Einige wenige Späßchen garnieren die Vorstellung der Musiker, doch geht die Angelegenheit ohne größere Schnörkel sehr schnell über die Bühne. Solis der einzelnen Musiker gibt es zu dieser Zeit noch nicht. I Can´t Stop Loving You kommt dann, bevor der erste tatsächlich aktuelle Titel ins Geschehen einbezogen wird - die Rede ist von Help Me.
Bridge Over Troubled Water ist wie fast immer ein absoluter Hörgenuss und wird hervorragend von Elvis gesungen. Der nächste neuere Song folgt mit Let Me Be There, einschließlich einer Wiederholung der letzten Passage. Hier ist der Teil vom 29.Juni zu Ende und ein Song vom 28.Juni schließt nahtlos an, auch wieder mit einer Repriese am Ende - Funny How Time Sleeps Away. Bevor das Ende der CD naht, wird es nochmal sehr rockig mit einem excellenten Vortrag von Big Boss Man. Und der Steamroller Blues steht dem in nichts nach. Das Abschlusslied ist wie gewohnt Can´t Help Falling In Love, auch einige Sekunden vom Closing Vamp hören wir noch.

Gesamtbewertung dieser Veröffentlichung:
Mehr als interessant ist die CD für all jene, die nicht im Besitz der Baxter Box sind.
Wer die Box doch hat, muss sich überlegen, ob er nochmal Geld dafür ausgibt, trotz besserem Sound und erstklassiger Aufmachung. Verlorenes Geld ist es aber nicht. Zum einen bekommt man die Show im neuen Gewand, und zum anderen sind die Milwaukee Titel auf der früheren Ausgabe nicht enthalten gewesen.
Gesamturteil: *****

 

Keep The Fire Burning

         

Tracklst:

1. Also Sprach Zarathustra
2. See See Rider
3. I Got A Woman/Amen
4. Love Me
5. If You Love Me
6. Love Me Tender *
7. All Shook Up
8. Teddy Bear/Don't Be Cruel
9. The Wonder Of You
10. Burning Love
11. Band Introductions
12. Johnny B. Goode
13. Drum solo
14. Bass solo
15. Piano solo
16. School Days
17. Bridge Over Troubled Water *
18. T-R-O-U-B-L-E
19. I'll Remember You
20. Let Me Be There
21. American Trilogy
22. Funny How Time Slips Away *
23. Hound Dog
24. Elvis thanks *
25. Little Darlin' *
26. Can't Help Falling In Love
27. Closing Vamp

Keep The Fire Burning
(audionics 2005-03-2)


Zur Aufmachung:
Eine Veröffentlichung die uns mit einem 12-seitigem Booklet erfreut. Die gesamte Gestaltung von Booklet, CD und dem Backcover sind top. Das Booklet enthält eine Fülle an Fotos aus der April / Mai Tournee von 1975. Elvis benutzte bei dieser Tour die Two-Piece Suits, es sind tolle Bilder davon zu sehen. Weiters gibt es einen ausführlichen Begleittext, eine Auflistung mit den Daten der gesamten Tour und technische Erklärungen über die Bearbeitung des Bandes für diese CD.
Der Shot auf dem Frontcover ist super, zeigt Elvis aber wenig vorteilhaft. Hätte man besser im Booklet verwenden können und ein anderes für den ersten Blickfang. Die CD ziert übrigens auch nochmal dieses Bild
Beurteilung der CD - Gestaltung:*****

Zum Inhalt:
Es ist hier laut Angabe im Booklet das komplette Konzert vom 07.05.1975 aus Murfreesboro zu hören. Das war das letzte Konzert der Tour, auch Tags davor und auch am 29.04.war Elvis schon am gleichen Ort auf der Bühne. Es ist ein normales Standart-Konzert aus dieser Zeit, keine raren Songs, aber durchwegs hörenswert. Die Tournee war stark, und das gilt auch für diese Show.
Elvis ist bester Stimmung und liefert solide Vorträge aller Songs ab. Manchmal wird sein Vortrag sogar durch seine gute Laune etwas beeinträchtigt, aber es macht viel Spaß sich die Show anzuhören.
Beurteilung von Elvis´Darbietung: *****

Zur Soundqualität:
Wir haben es hier mit einer Soundboard-Aufnahme zu tun. Es ist eine Kopie der zweiten Generation wie im Booklet vermerkt ist. Das ist auch zu bemerken, denn der Sound klingt nicht ganz so frisch und gut wie auf vielen anderen Soundboard-Veröffentlichungen. Aber man kann sie noch als gut einstufen und vom Kauf soll das nicht abschrecken.
Beurteilung der Soundqualität: ****+

Details zum Inhalt:
Die Tracklist dieser CD zeigt uns keine auffallenden Abweichungen gegenüber anderen Konzerten aus dieser Tour. Elvis legt sich eine Stunde lang ins Zeug und bemüht sich für die Zuschauer ein tolles Event abzuliefern. Er ist sehr gesprächig und ist enorm viel mit den Fans beschäftigt. Mancher Song leidet sogar ein wenig unter diesem überschwenglich gut gelaunten Elvis, aber als Fan gefällt es einem ja auch in gewisser Weise, wenn sich Elvis so locker gibt.
Die Highlights der Show sind Burning Love, Bridge Over Troubled Water, Let Me Be There und T.R.O.U.B.L.E.
Die Hits der 50er Jahre sind wie gewohnt auch alle im Programm vertreten, und werden auch noch mit etwas Enthusiasmus gesungen. Bei den Indrotuctions darf jeder Musiker ein Soli spielen wie man das bestens kennt. Gegen Ende der Show bedankt sich Elvis noch bei allen die an der Show mitwirken weil es das letzte Konzert ist und man erst wieder in drei Wochen zusammentreffen wird.

Gesamtbewertung dieser Veröffentlichung:
Man muss diese CD nicht unbedingt haben. Es gibt aus dieser Tour Konzerte die besser sind, sowohl von der Qualität als auch von Elvis´ gesanglicher Leistung. Trotzdem ist es kein Fehler, sich das Teil anzuschaffen. Spaß beim anhören und gute Laune sind garantiert.
Gesamturteil: ****+

Siehe auch CD-Besprechung in der Rubrik "User-Reviews"

 

King Of The Neon Jungle

         

Tracklist:

Also Sprach Zarathustra
See See Rider
Johnny B. Goode
Until It's Time For You To Go
You Don't Have To Say You Love Me
Polk Salad Annie
What Now My Love
Fever
Love Me
Blue Suede Shoes
Heartbreak Hotel
All Shook Up
Love Me Tender
Walk That Lonesome Road (The Stamps)
Suspicious Minds
Band Introductions
My Way
A Big Hunk O'Love
You Gave Me A Mountain
Mystery Train/Tiger Man
Can't Help Falling In Love

King Of The Neon Jungle
(Memory CD MR 2030-2)


Zur Aufmachung:
Es ist dies eine CD vom tschechischen Memory Label, erschienen im August 2002, dem 25 Todesjahr von Elvis.
Die Covergestaltung zu bewerten ist nicht so leicht, das ist Geschmackssache und jeder wird da anderer Meinung sein. Passend zum Titel "Neon Jungle" hat man versucht, das Cover auch so wirken zu lassen, stechende Farben - dunkles Rot herrscht hier auf der ganzen Linie - und dazu ein Foto, das auch noch zur Farbe passt. Sehr positiv ist sicher, dass man das Cover aufklappen kann und innen nicht einfach leere weiße Seiten vorfindet, wie das auch oft der Fall ist. Hier ist ein Text über beide Innenseiten und auch noch auf der Rückseite des Frontcovers, noch dazu reich bebildert mit sehr schönen Fotos. Der Text ist erklärend zum Konzert bzw. zu diesem Vegas Engagement vom August 1972, aus dem auch das Konzert auf der CD stammt. Eine Fülle an Infos wie sie bei "Memory" meist geboten wird. Auf der Coverrückseite auch noch ein Live Foto und farblich ganz am Frontcover orientiert. Die CD selber harmoniert ebenfalls bestens mit der äußeren Aufmachung, so gesehen eine schöne CD.
Beurteilung der CD - Gestaltung:****+

Zum Inhalt:
"Memory" hat sich hier für eine Veröffentlichung der Midnight Show vom 03.09.1972 in Las Vegas entschieden.
Elvis hat in dieser Zeit hervorragende Performances abgeliefert, nicht gerade viel geredet, aber umso mehr auf die Musik konzentriert.
Es gibt keine raren oder auch nur selten dargebotene Lieder, aber dafür sind alle von hohem Niveau aus vom künstlerischen Aspekt betrachtet. Auch die Oldies sind noch mit mehr Mühe vorgetragen als in späteren Jahren.
Es gibt allerdings einen Titel der ungewöhnlich in der Tracklist erscheint, der wird aber nicht von Elvis gesungen, sondern von J.D.Sumner.
Beurteilung von Elvis´Darbietung: *****

Zur Soundqualität:
Die Show auf der CD ist ein Publikumsmittschnitt, der wurde digital überarbeitet und mit viel Mühe - wie bei "Memory" das Standart ist - auf den besten Stand gebracht und ist im vorliegenden Fall als gut einzustufen. Elvis ist gut zu hören und es lässt sich ganz angenehm anhören.
Beurteilung der Soundqualität: ***+

Details zum Inhalt:
Wir haben hier die komplette Midnight Show vom 3.9.1972 aus dem Hilton Showroom vorliegen, beginnend mit dem "2001 Theme". Elvis bot während dem gesamten Gastspiel eine solide Leistung, an seinen Vorträgen kann man nichts aussetzen. Leider hat er für dieses Sommer Festival nur zwei neue Songs includiert, blieb ansonsten bei seinen vorher gesungenen Titeln.
Die beiden neuen Songs waren "What Now My Love", wurde übrigens herrlich von ihm vorgetragen, und "My Way", auch dies wurde sehr schön von ihm gebracht und war ab sofort bis zu seinem letzten Auftritten immer wieder in den Shows zu hören. Es ist eine beachtliche Anzahl an Oldies vertreten, alle seine größen Hits waren dabei. Der Oldieblock beginnt nach dem ersten Drittel der Show und es sind solche Songs wie "Fever", "All Shook Up", "Love Me", "Heartbreak Hotel" oder auch "Blue Suede Shoes", die er ausgewählt hat. Zu den aktuelleren Stücken zählen "Until It´s Time For You To Go" und "You Gave Me A Mountain". Noch immer richtige Reißer waren "Polk Salad Annie" und auch "Suspicious Minds", eine eigenständige Version von "Johnny B. Goode", nicht wie später im Rahmen der Bandvorstellung. Die Vorstellung deiner Musiker geht übrigens recht schnell und seriös über die Bühne. Er begrüßt dann auch noch einige Berühmheiten die im Publikum sitzen, so z.B Shirley Mc Laine und Tom Jones, der bekommt auch ordentlich Applaus. Gegen Ende der Show treten nochmal die Oldies ins Rampenlicht, das sind "A Big Hunk O´Love" und das "Mystery Train/Tiger Man" Medley. Der Schlußtitel ist auch diesmal "Can´t Help Falling In Love".

Gesamtbewertung dieser Veröffentlichung:
In Anbetracht der Tatsache, dass es sich um ein Audience Recording handelt, ist die CD nicht jedermans Sache, aber wer jede Show von Elvis kennen will, der muss ntürlich auch hier wieder zugreifen.
Wer mit solchen Mitschnitten von vornherein nichts anzufangen weiss, der braucht sich wegen der Anschaffung erst gar keine Gedanken amchen.
Grundsätzlich gilt aber, dass sie bei Publikumsaufnahmen zu den guten Veröffentlichungen gezählt werden muss, und an der Leistung von Elvis gibt es nun wirklich nichts auszusetzen wie schon weiter oben beschrieben.
Gesamturteil: ***+

 

Let Me Take You Home

         

Tracklist:
Also sprach zarathustra
See see rider
I got a woman/ amen
Love me
If you love me
Love me tender
All shook up
Teddy bear/ don't be cruel
Hound dog
Fairytale
Burning love
Introductions
Johnny B. Goode
Introductions/ Ronnie Tutt drum solo/ Jerry Scheff bass solo/ Glen Hardin piano solo
Hail Hail rock and roll
Introduction of Vernon and Dr. Nick
T-R-O-U-B-L-E
Why me Lord
How great thou art
Let me be there
Funny how time slips away
(Recorded live, June 10, 1975, Memphis)
Little darlin
American trilogy
Mystery train/ tiger man
(Recorded live, 1975)
Can't help falling in love
Closing Vamp

Let Me Take You Home
(Diamond Anniversary Editions DAE 3595-2)

Zur Aufmachung:
DAE gibt uns mit dieser Veröffentlichung eines der schönsten Cover überhaupt.
Die zahlreichen Fotos sind aus der zu hörenden Show, dazu noch ein Bild vom Midsouth Coliseum in dem das Konzert stattfand. Diese Digi-Pack Ausgabe bringt jeden Elvis Fan zum schwärmen. Klappt man das Frontcover auf, gibt es einige Fotos erster Sahne zu sehen, und man findet alle wichtigen Info´s zu dieser CD, dies zu überbieten dürfte nicht leicht werden. Die Farben von Fotos und Hintergrund, alles einfach wunderschön.
Beurteilung der CD - Gestaltung:******

Zum Inhalt:
Geboten bekommen wir hier den Auftritt von Elvis in seiner Heimatstadt Memphis am 10.06.1975 im Midsouth Coliseum. Die Aufnahme war allerdings nicht komplett, deshalb hat man das fehlende Ende mit Aufnahmen vom 07.06. 1975 in Shreveport und vom 09.06.1975 in Jackson ersetzt, um ein vollständiges Konzert zu vermitteln. Elvis ist in großartiger Stimmung und bringt eine Bomben-Show vor einem enthuiatischem Publikum. Das Konzert ist derart genial das man die CD garantiert nicht verstauben lässt, sowas hört man immer wieder gerne.
Beurteilung von Elvis´Darbietung: ******

Zur Soundqualität:
Auf dem Cover ist "digitally Remastered" vermerkt, und man hat sich alle Mühe der Welt gemacht, um ein Spitzen-Produkt hinzubekommen. Diese Soundboard Aufnahme kommt in glasklarem Sound, als wäre man im Publikum direkt in der ersten Reihe. Alles ist einwandfrei zu hören, sogar viele Reaktionen von Fans wenn Elvis mit ihnen spricht - so als stünde man direkt daneben.
Beurteilung der Soundqualität: ******

Details zum Inhalt:
Ein selten so berauschend gehörtes "Also Sprach Zarathustra" eröffnet die CD, man spürt irgendwie sie Spannung als wäre man in der Halle dabei. Das erste, was wir von Elvis hören ist, dass er wie ein Wirbelsturm durch "See See Rider" fegt. Wer die Einleitung verschlafen hat, der wird jetzt mit Sicherheit munter. Das "I Got A Woman / Amen" Medley kann mancher ja schon nicht mehr hören, aber hier ist das bestimmt nicht der Fall. Zum ersten Mal passiert es hier, dass Charlie Hodge die Gitarre von Elvis nicht fangen kann, das verkündet dieser auch gleich. Nach einer längeren Begrüßung, in der Elvis dem Publikum schon mal ankündigt, was sie heute erwartet und anmerkt, dass die Ferngläser für ihn auf der Bühne wie Frösche aussehen, singt er "Love Me", eine eher typische Mitte 70er Version.
Mit "If You Love Me Let Me Know" kommt gleich gute Stimmung auf, perfekt vorgetragen und unschwer zu erkennen, dass auch Elvis den Song sehr gerne mag. "Love Me Tender" hingegen dient wieder, um sich mit den Fans zu amüsieren.
Die Pflicht ruft, und das bedeutet Elvis bringt einige seiner größten Hits zum Vergnügen der Fans. Er eginnt mit "All Shook Up" und macht mit "Teddy Bear / Don´t Be Cruel" weiter. Das Hit-Medley geht aber noch weiter, auch "Hound Dog" gibt es noch zu hören. Elvis muss irgendwann seine Hose gerissen sein, er macht dazu ständig Bemerkungen während dem Konzert. Jetzt kommen ein paar Küsse für die weiblichen Fans, Elvis erwähnt dann sein neues Album "Today", aus dem möchte er eine Song bringen. Dies tut er auch, indem er "Fairytale" singt, super und besser als die Studioaufnahme. Eine weitere Perle kommt gleich nach: mit "Burning Love" übertrifft Elvis sich fast selbst, einfach zuhören und genießen.
Das Hunka-hunka Ende wirkt richtig ansteckend und man wünscht sich, dass es noch länger dauert. Es steht jetzt die "Bandvorstellung" an, dabei fragt er, wer letzte Woche TTWII im TV gesehen hat und erzählt, wer von den Musikern damals schon bei ihm war. Den Gesang, den Elvis zu James Burton´s Solo von "Johnny B. Goode" abliefert, kann man getrost vergessen. Er singt mehr so nebenbei und nicht ernst. Das Solo von Ronnie Tutt hört sich an, als wolle er sein Schlagzeug kurz und klein schlagen. "Play the blues Jerry" ist das Zeichen für Jerry Scheff, dass er mit seinem Solo dran ist. Bei Glen D. Hardin´s Solo ruft Elvis "play it again Killer" in Andeutung auf Jerry Lee Lewis. Bei Charlie Hodge gibt es nochmal eine Bemrkung dazu, weil dieser die Gitarre nicht gefangen hatte. Beim Orchester Solo murmelt Elvis auch wieder mit. Dann erzählt Elvis, dass sein Vater eine ernste Herzattacke hatte und sehr krank war, doch jetzt gehe es ihm wieder fantastisch und er sei auch anwesend, auch Dr. Nichopolus stellt er bei dieser Gelegenheit vor. "Wir haben eine neue Aufnahme draussen, T.R.O.U.B.L.E", so die Ankündigung von Elvis für seine aktuelle Platte. Sein Vortrag ist fantastisch. "Why Me Lord" nütz er wieder, um ein wenig mit J.D. zu scherzen, der bringt es aber ohne gröbere Schwierigkeiten durch. "How Great Thou Art" ist so eindringlich wie nur Elvis dazu im Stande ist es in dieser Art zu singen, das Ende wiederholt er nochmal. Der Hammer ist das folgende "Let Me Be There", gehört zum feinsten auf dieser CD. Elvis hätte jetzt gerne das Saallicht eingeschaltet. Das bringt gleich mal eine längere Unterhaltung mit den Fans, aber es ist enorm witzig dabei zuzuhören, macht unheimlich Spass. Bei "Funny How Time Sleeps Away" singt er auch das Ende noch ein zweites Mal, um zu zeigen, wie tief J.D. singen kann, die Halle vibriert förmlich. "Little Darlin´" ist eine spaßige Nummer, passt gut dazu bei dieser Show. Die Memphis Aufnahme ist hier zu Ende, weiter geht es mit "An American Trilogy" vom 09.06. in Jackson/Mississippi , ein gelungener Vortrag. Auch das "Mystery Train / Tiger Man" Medley stammt aus Jackson. Schließlich kommt als letzter Song noch "Can´t Help Falling n Love" aus der Show vom 07.06. in Shreveport/Louisiana, der Heimatstadt von James Burton. Auch der "Closing Vamp" ist aus der gleichen Show. Nachdem die letzten Töne verklungen sind, hören wir noch den berühmten Satz von Al Dvorin "Elvis Has Left The Building".

Gesamtbewertung dieser Veröffentlichung:
Eine absolut zu empfehlende Veröffentlichung in jeder Hinsicht. Gehört unbedingt in eine gute Sammlung. Sowohl Aufmachung als auch das Konzert sind ein Genuss, wie man ihn selten in die Hände bekommt. Wer hier nicht zugreift, ist selber Schuld. In allen Bewertungskategorien kann ich nur die Höchstnote vergeben. Es ist ein beinahe optimales "Definitive Elvis Konzert", alles geht rasant voran, dazu coole und witzige Sprüche von Elvis, Langeweile kommt hier auf keinen Fall auf.
Gesamturteil: ******